Welche Faktoren sollten beim Planen eines Pools beachtet werden?

Die Entscheidung, einen Pool zu kaufen, ist gefallen. Aber welchen eigentlich? Und wo soll er stehen? Wie groß soll er sein? Und was kostet das Ganze eigentlich?

Kurz: Es gibt viele Fragen, die mit Hinblick auf die Suche nach einem passenden Modell eine wichtige Rolle spielen.

Die folgende Check-Liste hilft dabei, sicherzustellen, dass kein wichtiges Detail vergessen wird. Parallel dazu ist es natürlich auch immer wichtig, sich mit den eigenen Erwartungen auseinanderzusetzen und individuelle Wünsche zu berücksichtigen. Danach steht einem entspannten Schwimm- und Planschspaß eigentlich nichts mehr im Wege.

Frage Nr. 1: Wie groß soll mein Pool sein?

Pools werden in verschiedenen Größen angeboten. So haben unter anderem auch die Besitzer eines vergleichsweise kleinen Gartens die Möglichkeit, sich den Traum vom privaten Schwimmbad hinterm Haus zu verwirklichen.

Die folgenden Faktoren sollen im Zusammenhang mit der Poolgröße beachtet werden:

  1. Die Größe des Beckens sollte zum Garten passen. Ansonsten wirkt das Grundstück schnell „überladen“.
  2. Ein größerer Pool kostet in der Regel mehr Geld – nicht nur in Bezug auf die Anschaffung, sondern auch während des Betriebes.
  3. Die Größe (oder besser gesagt: Die Tiefe) spielt auch mit Hinblick auf sicherheitstechnische Aspekte eine wichtige Rolle. Gerade dann, wenn kleinere Kinder und Nichtschwimmer zum Haushalt gehören, ist es sinnvoll, lieber eine etwas niedrigere Wasserhöhe zu wählen.

Zusatztipp: Auch in einem vergleichsweise kleinen Pool kann sportlich geschwommen werden. Hier hilft eine Gegenstromanlage weiter!

Frage Nr. 2: Was kostet das Wasser?

Die Faustformel ist einfach: Je mehr Wasser in den Pool eingelassen wird, desto höher sind auch die Kosten. Die meisten Hersteller geben in ihren Produktbeschreibungen die m3 an, mit denen kalkuliert werden kann.

Besonders wichtig ist es hierbei, nicht grob zu schätzen und unter anderem zu berücksichtigen, dass es sich bei der Füllhöhe nicht um das gesamte Volumen des Pools handelt. Wer dann weiß, wie viel Wasser in das Becken passt, kann – basierend auf den regionalen Preisen – schnell ausrechnen, wie hoch der Kostenfaktor ist.

Apropos „laufende Kosten“: Parallel dazu – und für eine noch fundiertere Planung – ist es auch wichtig, neben den Kosten für das Wasser auch die Kosten für den Strom zu berücksichtigen. Poolheizungen und Co. werden mittlerweile jedoch auch oft in stromsparenden Varianten angeboten. Wer Wert auf möglichst geringe Betriebskosten legt, sollte sein Augenmerk auf die entsprechenden Produkte legen.

Frage Nr. 3: Der Standort

Selbstverständlich sollte der Pool nicht nur gerade, sondern auch stabil stehen. In vielen Fällen braucht es hierzu ein Betonfundament. Es gibt jedoch auch Modelle, die ohne selbiges aufgebaut oder sogar am Hang platziert werden können.

Bei der Suche nach dem perfekten Modell sollten all diese Faktoren auch in die Planung miteinbezogen werden. Sollte das Poolmodell, das zu Beginn ins Auge gefasst wurde, nicht zum Garten und dessen Aufbau passen, ist es wichtig, umzuplanen. Nur so kann die Basis für stressfreien Poolspaß geschaffen werden.

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